Corporate Social Responsibility (CSR) im Mittelstand
Pforzheim, 2009-10-09. Der Begriff Corporate Social Responsibility (CSR) ist in aller Munde. Doch gerade der Mittelstand fragt sich, ob es sich dabei nur wieder um einen kurzfristigen Hype und eine Erfindung der Werbeagenturen handelt oder um einen echten Trend, dem ein gesellschaftlicher Wertewandel zu Grunde liegt.
Um dieser Frage beantworten zu können, gilt es, zuerst einmal die verschiedenen Begrifflichkeiten zu klären. Heute wird CSR und Nachhaltigkeit meist synonym verwendet, weil die an der Umwelt orientierte Nachhaltigkeitsdiskussion um soziale Aspekte erweitert wurde. Die Europäische Kommission definiert CSR dann auch als "Konzept, das den Unternehmen als Grundlage dient, auf freiwilliger Basis soziale und Umweltbelange in ihre Unternehmenstätigkeit und in die Wechselbeziehungen mit den Stakeholdern zu integrieren". Doch es bleibt noch viel zu tun, denn nach der Wertestudie "Ethik-Monitor" der Stiftung für ethisches Handeln spricht über die Hälfte der Bevölkerung der Wirtschaft das Interesse am Gemeinwohl ab. Kein Wunder also, dass CSR erst recht nach der Finanzkrise, die insbesondere durch die Verantwortungslosigkeit vieler Manager ausgelöst wurde, als wichtiger Bestandteil einer "neuen" Ökonomie ins Spiel gebracht wird.
Inhalt des Artikels:
1. Was ist CSR?
2. CSR-Management als wichtiger Erfolgsfaktor
3. CSR darf kein Green- bzw. Whitewashing sein
4. CSR ist mehr als Sponsoring
5. Best Practice im Mittelstand
6. Engagement im Zusammenhang mit Kerngeschäft
7. CSR als Sicherung der Zukunftsfähigkeit
8. CSR und Wirtschaftlichkeit sind keine Gegensätze
9. Zwölf Regeln für die Erarbeitung einer CSR-Strategie:
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